Nachlese zum Workshop

Das Angebot von Jürgen`s Workshop: Blütenpracht am 11.04.2015 wurde neben mir noch von 5 weiteren Hobbyfotografen angenommen. Leider hat uns das Wetter im Stich gelassen und so mußten wir auf die Pflanzenhäuser ausweichen.

Zu Beginn gab es im angrenzenden Cafe bei Kaffee und Kuchen eine kurze Einweisung in das Thema.

Ein für mich sehr intensives Thema war die Tiefenschärfe. Jürgen hat dazu ja auch schon ein paar Tabellen in dem Beitrag: Makro-Objektive gezeigt. Ich neige ja gerne dazu mit Offenblende zu arbeiten, aber im Makrobereich mußte ich feststellen dass es da sehr eng werden kann.

Was ich auch immer wieder vergesse und mich wundere, ist der Fakt, dass auch mit einem Makroobjektiv der Abbildungsmassstab 1:1 nur bei der Naheinstellgrenze erreicht werden kann.

Nach der Theorie ging es dann an die praktischen Übungen. Eine Strelizie hatte es mir zu Beginn angetan.

Und schwupps…

Makro_HG-unsauber

…habe ich auch schon die ersten Fehler gemacht. Freistellung und Hintergrund habe ich überhaupt nicht beachtet.

Da Jürgen sich für jeden Teilnehmer viel Zeit nehmen konnte, hat er mich auch gleich auf diese Fehler hingewiesen.

Und dann klappte es auch mit der Strelizie 😉

Makro_05

Makro_02

Als nächstes habe ich mir eine Kaktee vorgenommen.

Makro_20

Die Blüten haben es mir angetan. Leider konnte ich nicht näher heran und mußte mich mit diesem Ausschnitt begnügen. Noch die Tiefenschärfe im Hinterkopf habe ich natürlich mit f/8 fotografiert. Was in diesem Fall wieder falsch war und zu einem sehr unruhigen Hintergrund führte.

Auf Nachfrage hat Jürgen dann sein Trickköfferchen geöffnet und darauf hingewiesen, dass man in solchen Fällen auch mal etwas tricksen kann und mit Hintergrundvorlagen arbeiten könnte.

Ruckzuck waren seine mitgebrachten Vorlagen aber schon in Beschlag und ich mußte erst mal weiterschauen.

Hier mal ein Beispiel, wie man mit solchen Vorlagen arbeiten kann.

Makro_HG

Dann sieht das Ergebnis z.B. so aus.

Makro_HG_Erg

Mit dem passenden Hintergrund eine, wie ich finde, tolle Möglichkeit.

Was für mich ja eine absolute Fummelei darstellt, ist die Tatsache, dass man immer mit Stativ arbeiten muss/sollte. Hier war mir ein ebenfalls mitgebrachter Einstellschlitten zwar schon eine kleine Hilfe – aber fummelig war es trotzdem.

Auch mit solchen Hilfsmitteln wird es bei f/2.8 fast unmöglich einen Schärfepunkt zu erzielen. Der Live View mit Lupenfunktion hat gezeigt, wie selbst der kleinste Lufthauch eine Blüte ins wanken bringen kann.

Makro_10

Mein Ziel war der rechte Rand des Stempels. Hier hätte mir die f/8 von der Kaktee wiederum mehr geholfen.

Mein persönliches Highlight des Tages war ein kleiner „Alien“:

Makro_09

Als Fazit: Alles in allem habe ich viel Neues gelernt. Gerade in der Makrofotografie braucht man sehr viel Geduld und Ruhe – beides habe ich leider nicht immer 😉
Aber es lohnt sich und Übung macht ja bekanntlich den Meister, ähm Meisterin 🙂

 

LbG Isi

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3 Kommentare zu „Nachlese zum Workshop

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